Reden

14.03.2013

Hohe Grenzwerte für elektromagnetische Felder sind nicht akzeptabel

In Deutschland sind die Vorschriften zum Schutz der Menschen vor gesundheitlichen Schäden durch elektromagnetische Felder über 15 Jahre alt. Von der EU-Kommission seit Jahren angemahnte Änderungen dieser Vorschriften stehen heute im Bundestag zur Abstimmung. Wir alle sind elektromagnetischen Feldern durch Sendefunkanlagen und Stromübertragungsnetze ausgesetzt, ohne dies beeinflussen zu können. Und Untersuchen belegen, dass elektromagnetische Felder Menschen krank machen können. Das Hauptproblem sind die viel zu hohen Grenzwerte für, denen Menschen dauerhaft ausgesetzt sein dürfen, und daran ändert die Verordnung nicht viel. DIE LINKE fordert deshalb einen Vorsorge-Grenzwerte von 0,2 Mikrotesla für Orte, an denen sich Menschen lange aufhalten.

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28.02.2013

Wir brauchen ein nationales Konzept für naturnahe Flusslandschaften

Sauberes Wasser brauchen wir für alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche. Deshalb muss es als Ressource in ausreichender Menge und guter Qualität erhalten werden. Und das will die EU mit ihren Wassergesetzen sicherstellen. Damit wir einen guten chemischen und ökologischen Zustand unserer Gewässer erreichen, muss die Wasserrahmenrichtlinie der EU konsequent umgesetzt werden. Dazu müssen wir im Umgang mit unseren Flüssen etwas ändern. In unserem Antrag ein Nationales Rahmenkonzept für naturnahe Flusslandschaften geht es darum, eine ökologische Flusspolitik auf den Weg zu bringen. Die Elbe ist ein beredtes Beispiel. Trotz aller Wirtschaftsinteressen muss sie naturnah entwickelt werden durch ein umfassendes Elbekonzept.

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08.11.2012

Bürgerbeteiligung im Umweltrecht

Worum geht es? Es geht um mehr Bürgerrechte in Umweltfragen, um das Recht auf vollständige Informationen über die Einhaltung von Umweltvorschriften bis hin zu Klagemöglichkeiten gegen die Beeinträchtigung der Umwelt auch für kommende Generationen. Die europäischen Länder haben das mit einer Vereinbarung, der Aarhus-Konvention, 2001 im Völkerrecht verankert. Erst fünf Jahre später hat der Bundestag dazu ein Gesetz mit dem sperrigen Namen Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz verabschiedet. Der eigentliche Sinn des Gesetzes bestand darin, dass Bürgerinnen und Bürger ohne Einschränkungen Verwaltungsentscheidungen, das heißt die Genehmigung von Großvorhaben mit erheblichen Umweltauswirkungen, gerichtlich überprüfen lassen können. Aber das steht in dem Gesetz nicht drin.

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18.10.2012

Transparenz und Beteiligung der Bürger nur leere Worte – die Gesetzesnovelle zum Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz

Die Bundesregierung will das Klagerecht gegen Umweltbeeinträchtigung noch weiter einschränken und stellt so geltendes Recht komplett auf den Kopf. Selbst der Bundesrat versagt dafür die Gefolgschaft. Diese Gesetzesnovelle ist so nicht haltbar. Die Bundesregierung beugt sich der Wirtschaftslobby und beugt damit EU-Recht. Das werden in der nächsten Woche auch die Sachverständigen der öffentlichen Anhörung des Umweltausschusses im Bundestag bestätigen. Jede Person hat nach der Aarhus-Konvention, die 2001 in Kraft trat, das Recht auf Information, Beteiligung und Klagemöglichkeit zum Schutz der Umwelt.

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27.09.2012

Verbesserungsbedarf im Bereich öffentlicher Petitionen

Wie sich Gesetze auf Bürgerinnen und Bürger auswirken, erfährt der Petitionsausschuss aus erster Hand. Denn Bitten oder Beschwerde an den Bundestag landen beim Petitionsausschuss, der die Petitionen prüft und berät. Er ist somit in der Lage, die Stimmung der Bevölkerung aufzuzeichnen und an die Abgeordneten mit Empfehlungen weiterzuleiten. Doch liegt noch einiges in puncto Transparenz und Behandlung von Massenpetitionen im Argen.

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14.06.2012

Atomenergie nicht fördern

Atomkraft zu betreiben ist keine national-isolierte Angelegenheit. Eine radioaktive Wolke macht vor Staatsgrenzen nicht Halt. Die international agierende Atomwirtschaft bäumt sich wieder auf und versucht mit aberwitzigen Mitteln ihren Albtraum weiter zu träumen, und zwar auf Kosten der Menschen, der Umwelt und der zukünftigen Generationen. Während Deutschland einen zwar langsamen, aber doch richtungsweisenden Atomausstieg vollzieht, umzingeln uns geplante AKW-Neubauten, neuerlich auch in Polen. Dieser Zustand ist unerträglich und muss endlich in einer Diskussion um den Sinn und Zweck des EURATOM-Vertrags und letztendlich in dessen Auflösung münden.

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11.05.2012

Konzerne sollen für den Abbau von Bodenschätzen zahlen

Im derzeit geltenden Bergrecht wird dem Abbau von Bodenschätzen der absolute Vorrang vor allen anderen Interessen eingeräumt. Das ist nicht zeitgemäß und muss dringend den heutigen Bedingungen angepasst werden und Umweltbelange viel stärker berücksichtigen.Zudem fordern wir LINKE, dass die Konzerne generell zu einer Förderabgabe an den Staat für den Abbau von Braunkohle verpflichtet werden.Es kann nicht sein, dass Energiekonzerne mit der Braunkohle seit Jahrzehnten enorme Profite einfahren, aber keinen Cent Förderabgabe an den Staat zahlen.

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26.04.2012

Wir brauchen eine neue Flusspolitik

Sauberes Wasser ist für alle unverzichtbar. Nach EU-Recht soll bis 2015 die Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt werden. Das heißt, bis dahin soll für die europäischen Gewässer ein guter chemischer und ökologischer Zustand erreicht werden. Davon ist Deutschland derzeit meilenweit entfernt, und es gibt jede Menge unerledigte Hausaufgaben, die wir in unserem Antrag von der Bundesregierung einfordern. Wir brauchen eine neue Flusspolitik mit dem Ziel, die Ressource Wasser zu erhalten und unsere Flusslandschaften naturnah entwickeln.

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26.04.2012

Gemeinsam die Elbe entwickeln

Die Elbe prägt unsere Kulturlandschaft. Sie ist über weite Strecken einer der naturnahsten Flüsse Deutschlands. Ob ein guter ökologischer Gewässerzustand, ein effizienter Hochwasserschutz oder ein attraktiver Wassertourismus, all das ist nur mit einer naturnahen Elbe zu erreichen. Die Entwicklung der Elbe als freifließender Fluss mit all seinen Nebenflüssen und angrenzenden Lebensräumen wäre für die Elbe eine völlig neue Perspektive.

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27.02.2012

Persönliche Erklärung zum "Griechenland-II-Paket"

Persönliche Erklärung nach § 31 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestags zur Beratung des Antrags des Bundesministeriums der Finanzen "Finanzhilfen zugunsten der Hellenischen Republik" am 27.02.2012.

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26.01.2012

Persönliche Erklärung zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan

Ich stimme gegen die Fortsetzung des Mandats, weil Krieg nicht Mittel der Politik sein darf. Deutsche Soldatinnen und Soldaten müssen sofort aus Afghanistan abgezogen werden. Der Bundeswehreinsatz schafft keinen Frieden und sorgt keineswegs für eine bessere Lebenssituation der Afghaninnen und Afghanen.

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15.12.2011

Bürgerinnen und Bürger wollen zurecht mitreden

Die Bundesregierung enthält den Bürgerinnen und Bürgern ihr Recht auf mehr Mitsprache bei Großprojekten vor. Auch das EU-verbriefte Recht der Klagemöglichkeit für Umweltverbände wird in Deutschland nicht ausreichend umgesetzt. Das soll sich ändern

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01.12.2011

Die Elbe – einen Kompromiss mit dem Fluss finden

Schon seit dem großen Elbe-Hochwasser 2005 wird von einem Gesamtkonzept für die Elbe gesprochen. Dem sind wir einen Schritt näher als noch vor einem Jahr. Und im Ergebnis werden alle Beteiligten die Entwicklung einer naturnahen Flusslandschaft Elbe mittragen. Es geht um Anpassungsstrategien an den Klimawandel, und das bedeutet, dass wir mit dem Fluss aushandeln müssen, was geht und was nicht. Es wird Naturschutz dabei herauskommen.

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22.11.2011

Bundesregierung ignoriert hartnäckig eigenen Beschluss

Haushaltsdebatte im Bundestag – die Steuergelder werden verteilt. Der Etat für den Naturschutz war schon immer knapp bemessen, ob nun für nationale oder auch internationale Projekte. Aber, dass die Bundesregierung nicht zu ihrer gemachten Zusage steht und keine Gelder für die Initiative „Öl im Boden lassen“ im Yasuni-Nationalpark in Ecuador einplant, wollen wir nicht dulden.

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27.10.2011

Umweltauditgesetz – des Kaisers neue Kleider

Umweltaudit bzw. die Umweltbetriebsprüfung, das ist alles gut und schön, nur leider ohne große Wirkung auf die Umwelt. Oft reichen Recyclingpapier oder Energiesparlampen für ein Zertifikat. Das ist zu wenig, bisher profitieren Berater und Zertifizierer mehr als die Umwelt von diesem Audit.

 

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29.09.2011

Persönliche Erklärung zur Ausweitung des Euro-Rettungsschirm

Ich stimme dem Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus aus zwei Gründen nicht zu:

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21.09.2011

Die Schatzkammer im Eis – wem gehört der Nordpol eigentlich?

Ungeachtet der schon bestehenden ökologischen Schäden und der weiteren Risiken drängen die Ölfirmen nach Norden. Der künftig leichtere Zugang zu den Bodenschätzen durch den Eisrückgang ermöglicht ein gewinnbringendes Geschäft. Neben Öl und Gas in der Barentssee vor Russland, vor Norwegen und Grönland sind in den kanadischen Arktisanteilen auch wertvolle Basismetalle, wie Gold, Kupfer, Silber und Zink herauszuholen.

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07.07.2011

Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie

2008 verabschiedete die EU eine Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Damit wurde der gesetzliche Hintergrund geschaffen, um die Belastungen der Meere zu verringern. Was wir anstreben sind saubere und gesunde europäische Meere mit Fischreichtum und großer Artenvielfalt. Das heißt: Erreichung eines „guten Umweltzustandes“. Deutschland hat hier nur einen ersten Schritt getan, denn es bleiben Schwachstellen.

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11.11.2010

Hemmungslose Profitgier – die Gefahr für die Meere

Wie kann man das Meer vor den Menschen retten? Die Frage wurde in der letzten Zeit öfter gestellt. Von den Öl-Konzernen ist in dieser Richtung nichts zu erwarten. Ganz offensichtlich sind klare gesetzliche Vorgaben und strenge Sicherheitsauflagen erforderlich – im eigenen Land und international.

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11.11.2010

Kinderlärm ist keine Belästigung

Was ist los in diesem Land? Warum wird es Familien immer noch so schwer gemacht? Stimmt es tatsächlich, dass sich die alternde Gesellschaft von Kindern belästigt fühlt, die doch später die Renten erarbeiten sollen?

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07.10.2010

Biologische Vielfalt ist nicht von der Steuer absetzbar

In Ihrer Rede begrüßt Sabine Stüber im Grunde den Antrag. Kritisiert aber vehement den mangelhaften Einsatz der Bundesregierung auf diesem Gebiet, die Ausgrenzung der Fraktion DIE LINKE bei der Erarbeitung des Antrags sowie inhaltlich den Versuch, Naturgüter zu reinen Geldwerten zu machen.

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17.06.2010

Biodiversität konsequent geschützt?

Das Ziel, den Verlust der biologischen Vielfalt umzukehren, wird weit verfehlt. Wir schaffen es nicht einmal, ihn zu stoppen.

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17.06.2010

Besondere Herausforderungen und Ansprüche an den Gewässer- und Hochwasserschutz

Die Wechselwirkungen zwischen Fluss und Aue beeinflussen maßgeblich den ökologischen Zustand beider Lebensräume. Flussauen haben vielfältige Funktionen. Sie dienen als Lebensraum, als Biotopverbundachsen, sie sorgen für sauberes Grundwasser und sind Erholungsräume. Als Retentionsräume für Flüsse dienen sie auch dem Hochwasserschutz.

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10.06.2010

Meere in Gefahr

Das Meer ein Fass ohne Boden? Nichts zu sehen und doch ein Mülleimer? Der Zustand unserer Meere ist nicht erst seit heute Besorgnis erregend. Die Meere werden als Lebensraum systematisch zerstört durch Unmengen Müll am Meeresboden und in den Küstenregionen, durch Überfischung, Ölverschmutzung und anderen Schadstoffeintrag. Meeresschutz braucht Internationalität.

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20.05.2010

Das Meer – ein Fass ohne Boden?

Tonnenweise lagert sich Müll am Meeresboden ab. Die Weltmeere haben die Grenzen ihrer Belastbarkeit erreicht. Eine Notbremse muss gezogen werden.

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20.05.2010

Rettungsschirm für den Wasserhaushalt

Durch den Klimawandel gewinnt die Wasserrückhaltung in der Landschaft immer mehr an Bedeutung, insbesondere für wasserabhängige Lebensräume, wie Feuchtgebiete, Moore und Auen mit ihrer speziellen Artenvielfalt.

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22.04.2010

Naturwalderbe in Deutschland schaffen

Bundesregierung benötigt einen Fahrplan und einen konkreten Zeitpunkt, um das Ziel zu erreichen, 5 Prozent der deutschen Waldflächen bis 2020 als Naturwalderbe dauerhaft dem Prozess einer natürlichen Entwicklung zu überlassen.

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24.03.2010

Grußwort zur Mitgliederversammlung des Kreissportbundes Barnim

Am vergangenen Freitag, dem 19.03.2010, besuchte Sabine Stüber die Mitgliederversammlung des Kreissportbundes Barnim und hielt folgendes Grußwort:

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04.03.2010

Dürftiges Signal für die künftige Arbeit der trilateralen Wattenmeer-Kooperation

Die LINKE für erweiterten Gebietsschutz des Wattenmeers. Während der Bundestagssitzung am 04.03.2010 legte die LINKE den Finger auf die Wunde und lehnte den Antrag der Regierungskoalition zur 11. Trilateralen Wattenmeer-Konferenz ab.

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21.01.2010

Klimaschutz und Biodiversität im Einzelaushalt 16

Klimaschutz ist ohne Naturschutz nicht möglich und umgekehrt. Sie bedingen einander.
Nichts tun wird am teuersten, zu wenig tun wird kaum billiger. Der Schutz der Biodiversität ist der preiswerteste Klimaschutz. Täglich verschwinden 150 Arten der Tier und Pflanzenwelt.

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