
Am 19.04.2012 fand im Uckermärkischen Bildungsverbund gGmbH (ubv), Schwedt, eine Vorstellung des Projekt „FeZ – Fähigkeiten entwickeln für die Zukunft“ statt. Mit dem Projekt wird aufgezeigt, dass die Möglichkeiten in der Uckermark vielfältig sind und eine reale Chance hier zu lernen und zu leben besteht. Es geht um eine kontinuierliche berufliche Orientierung vom Kindergarten bis zur Ausbildung/zum Studium. Die Einladung zu diesem Termin, zu dem hauptsächlich Ausschussmitglieder des Kreistages der Uckermark eingeladen waren, nahm auch ich gern wahr.
An diesem Tag nutzten Drittklässler die Möglichkeit, in die Tätigkeiten verschiedener Berufe hinein zu schnuppern. Während das „Minilädchen“ noch geschlossen war, gab es im „Friseur“ und im „Büro“ reges Treiben. Die handwerklichen Fähigkeiten wurden beim Herstellen einer elektrischen Verlängerung, dem Bau eines Holz-Steckspiel, dem Fertigen eines Würfel aus Metall oder in der „Näherei“ ausprobiert. Dieses Angebot gibt es für verschiedene Schulklassen 14-tägig. Mich interessierte die ganz konkrete Umsetzung des Projektes. Beispielsweise wollte ich wissen, wie die Projektvorstellung in den Schulen funktioniert, um die Schüler und Lehrer dafür zu begeistern. Die anwesenden Lehrer konnten mir bestätigen, dass nach Überwindung der Anfangsschwierigkeiten die Mundpropaganda für die Tage beim ubv recht rege ist. Auch den halben Vormittag hintereinander zu „arbeiten“, stellt durch die interessante Gestaltung des Tagesablaufs keine Überforderung der Kinder dar. obwohl sie sonst nach 45 Minuten eine Pause gewohnt sind. Für die Vor- und Nachbereitung wird in vielen Fällen auch der Sachkundeunterricht genutzt. So kennen die Kinder geometrische Formen oder auch Experimente mit kleinen Stromkreisen bereits, bevor sie hier praktisch damit umgehen müssen.
Die großen Ziele des Projektes sind es, dazu beizutragen, junge Familien in der Uckermark zu halten und Jugendliche zu motivieren, in der Heimat eine Ausbildung zu beginnen. So ist auch die Bitte der Projektbegleiterinnen Frau Bismar, vom Träger „fam.e“, und Frau Rosenthal, von ubv, zu werten, diese Ideen in möglichst viele Betriebe zu tragen und viele Schulen für eine Beteiligung zu gewinnen.„Tun wir gemeinsam etwas für unsere Kinder“, ist das Motto des Familienservicevereins Schwedt e.V. Ein Motto, welches hilft, junge Leute in der Uckermark zu halten.
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