Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis 058 (Uckermark-Barnim I)
Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und im Petitionsausschuss

15.11.2011 Im Wahlkreis unterwegs

(Prenzlau, 15.11.2011) Die Verabredung zu dem Termin mit dem Gramzower Amtsdirektor Rainer Schulz, traf ich innerhalb der LINKEN-Sommertour in der Uckermark. Und wieder waren die Schwerpunkte vom Sommer Hauptinhalt der Gespräche. Der Bau des Radweges zwischen Gramzow und Hohen Güstow, entlang der B198, war Gegenstand meiner Anfrage beim Landesbetrieb für Straßenwesen. Der gegenwärtige Stand ist, dass nach Beantwortung aller Einwendungen die Unterlagen an die Planfeststellungsbehörde zur Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses weitergeleitet werden. Da mit dieser Antwort die Befürchtung, dass der Baubeginn von 2012 in 2013 rutscht, nicht aus der Welt ist, werde ich dran bleiben und konkretere Aussagen einfordern. Auch die Problematik möglicher Zuschüsse zum Erwerb der notwendigen Fahrerlaubnis zum Führen von Feuerwehrfahrzeugen, wird weiter diskutiert. Hier sind die Landesgesetze gefragt. Aber auch die verstärkte interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehrvereine des Landkreises ist nötig, um Probleme kostengünstiger zu bewältigen.

Die Situation des Gramzower Arbeitsförderverein nach den einschneidenden Veränderungen in der Förderung des 2. Arbeitsmarktes, besprach ich später mit Frau Christ. Die Entscheidung den über Jahre gut geführten Verein mit in die Ländliche Arbeitsförderung Prenzlau e.V. zu übernehmen, ist sicher eine Entscheidung aus der Not geboren. Durch die Unfähigkeit der Bundesregierung, auf die unterschiedlichen regionalen Erfordernisse einzugehen, wird für viele Bürgerinnen und Bürger die einzige Chance, sich mit ihrer Tätigkeit in die Gesellschaft einzubringen, gänzlich beschnitten.

Vor gut einem Jahr übernahm Andreas Rutter als Amtsdirektor von Gerswalde die Geschäfte. Wenn auch in Gerswalde selbst die Infrastruktur beeindruckend ist, täuscht es nicht darüber hinweg, dass die Zeit drängt, ernsthaft über altersgerechten Umbau der kommunalen Wohnungen nachzudenken und damit dem Wegzug der angestammten Bevölkerung entgegen zu wirken. Ein weiteres Problem stellt die eingeschränkte Möglichkeit für Kinder dar, an Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen. Denn der Busverkehr funktioniert nur direkt nach Schulschluss reibungslos.

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