
Dass DIE LINKE Uckermark und ihre Gäste das Friedensfest zum 1. Mai in Mescherin feiern, hat schon Tradition. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten auch diesmal die Gelegenheit, mit LINKEN Politikerinnen und Politikern ins Gespräch zu kommen. Als Ehrengast war der Vorsitzende des Ältestenrates der LINKEN, Hans Modrow, eingeladen. Neben ihm waren der Landtagsabgeordnete Torsten Krause, Vertreter der Kreistagsfraktion, des Kreisvorstandes und ich als Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner vor Ort.
Hans Modrow nutzte die Gelegenheit, mit möglichst vielen der Genosseninnen und Genossen des Kreisverbandes ins Gespräch zu kommen. Er diskutierte hauptsächlich über Möglichkeiten und Wege, LINKE Politik anfassbarer und interessanter zu gestalten, um weiter für möglichst viele Bürgerinnen und Bürger wählbar zu sein. Wegen der sogenannten Politikverdrossenheit und durch dass Anwachsen der Popularität der „Piraten“, kommt der Überzeugungsarbeit für unsere bessere, weil sozialere Politik ein noch höherer Stellenwert zu.
Bei meinen Ausführungen von der Bühne herab, konzentrierte ich mich einerseits auf soziale LINKE Themen, wie flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn, Abschaffung der Praxisgebühr, Rücknahme der Rente mit 67, und andererseits auf Uckermark-relevante Themen. In den Gesprächen danach knüpften wir genau dort an. So warf das Hin und Her der Zuständigkeit für den weiteren Ausbau der Bahnstrecke Berlin–Szczecin viele Fragen auf. Ebenso war das Unverständnis der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den geplanten AKW-Neubauten in Polen, Weißrussland und der Ukraine Gesprächsthema. Vielen der Besucherinnen und Besuchern waren die Diskussionsrunde mit der Abordnung vom Strahlenforschungsinstitut Minsk, vor ein paar Tagen in Schwedt, noch gegenwärtig.
Neben dem guten Wetter ist auch die Teilnahme von Künstlerinnen und Künstlern sowie von Marktreibenden aus Polen schon zur Tradition geworden. Sie tragen zum Gelingen des Bühnenprogramm bei und übernehmen einen großen Anteil der kulinarischen Versorgung der Besucherinnen und Besucher. Kein Wunder: Mescherin, als das auf deutscher Seite nördlichste Dorf an der Oder, und das polnische Gryfino trennt nur der Fluss. Und die Brücke über die Oder wird beidseitig, auch für die Pflege jahrelanger freundschaftlicher Kontakte zwischen den Grenzorten, genutzt.
Kommentar hinzufügen