
und was hat das 4. Nationale Forum zur biologischen Vielfalt mit dem ecuadorianischen Yasuni-Nationalpark zu tun?
(Berlin 10.11.2011) Heute um 10.00 Uhr, pünktlich zu Beginn der Sitzungszeit im Bundestag, demonstrierten junge Leute mit Spruchbändern vor dem Reichstag für den Erhalt des Regenwaldes im Yasuni-Nationalpark. Sie forderten von der Regierung der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr und nicht weniger, als die gegebene Zusage der Unterstützung Ecuadors beim Schutz des einzigartigen Regenwaldes im Yasuni-Nationalpark einzuhalten.
Vor zwei Tagen am 8. November fand in Berlin das 4. Nationale Forum zur biologischen Vielfalt statt. Dabei ging es vor allem um den Beitrag Deutschlands, den rasanten Rückgang der Artenvielfalt bis 2020 zu stoppen. Alle Teilnehmende waren sich darin einig, dass vor allem die Menschen für den Naturschutz gewonnen werden müssen.
DIE LINKE. Bundestagsabgeordnete Sabine Stüber sagt dazu:
„Zwei Dinge sind mir dabei wichtig:
1. Es ist gut, dass mit den jungen Leuten vor dem Reichstag der Druck auf die Koalition weiter wächst. Gemachte Zusagen müssen eingehalten werden. Und wenn Herr Niebel sich über Parlamentsbeschlüsse hinwegsetzt, muss er gestoppt werden. Damit schadet der Entwicklungsminister nicht nur dem Ansehen unseres Landes sondern auch dem weltweiten Regenwaldschutz. Es geht zum Einen um den Erhalt der einzigartigen Regenwälder im Yasuni, aber auch um den Ruf Deutschlands als zuverlässiger internationaler Partner.
2. Auf dem Forum zur biologischen Vielfalt waren sich alle Teilnehmer darin einig, der Schutz der Natur als unsere Lebensgrundlage braucht nicht nur die Köpfe sondern auch die Herzen der Menschen und besonders die der jungen Generation. Die jungen Leute, die heute vor dem Reichstag einen deutschen Beitrag für Erhalt des Regenwaldes im Yasuni-Nationalpark forderten, haben es begriffen. Das gibt Zukunftshoffnung.“
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