Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis 058 (Uckermark-Barnim I)
Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und im Petitionsausschuss

(Berlin, 30.11.2011) Am heutigen Vormittag fand im Bundestag eine öffentliche Anhörung im Umweltausschuss zu den Auswirkungen des Energiepflanzenanbaus auf die biologische Vielfalt statt.
„Es ist wieder einmal die Frage nach dem richtigen Maß“ sagt die Abgeordnete Sabine Stüber (DIE LINKE) und fährt fort: „ Na klar wollen wir den Umbau auf Erneuerbare Energien, aber in einem naturverträglichen Mix verschiedener Energieträger. Das funktioniert auch, ohne dass unsere Landschaft dabei den Bach runter geht. Ich komme aus der Uckermark oder soll ich sagen aus dem Mais? Wir brauchen eine Begrenzung für die Energiepflanzen auf der Fläche und gute Rahmenbedingungen für einen naturverträglichen Anbau, dann wird auch unsere Kulturlandschaft wieder etwas bunter. Da muss einfach nachgebessert werden.“
Die Bundestagsabgeordneten diskutierten in der heutigen Anhörung über die jetzt schon sichtbaren Folgen des zunehmenden Energiepflanzenanbaus auf die Landschaft mit Experten aus der Wissenschaft und den Umweltverbänden. Die Akzeptanz für Energiepflanzen sinkt unterdessen in der Bevölkerung und sie sinkt nicht nur bei Naturschutzverbänden, sondern insbesondere auch bei Jagd- und Tourismusverbänden und bei den Wasserwirtschaftlern.
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