
(Prenzlau/Eberswalde, 29.04.2011) 1996 hat die erzgebirgische Stadt Oderan den 30. April anlässlich des 10. Jahrestages des Reaktorunfalls in Tschernobyl als den „Tag der Erneuerbaren Energien“ ins Leben gerufen.
Unterdessen findet er deutschlandweit statt. Wie wichtig erneuerbare Energien für die Gesellschaft sind zeigt auch, dass unterdessen fast der ganze Mai unter diesem Motto steht. Der Aktion „Schulenergietage“ folgt ab dem 07. Mai die „Woche der Sonne“ und im Juni der „Global Wind Day“. Es geht um Informationen zu erneuerbaren Energien in ihrer breiten Facette: Was ist alles möglich, und was wird gedacht, was wird erprobt und weiterentwickelt, und was gibt es schon?
Die Bundestagsabgeordnete für DIE LINKE., Sabine Stüber, meint dazu: „Wer jetzt an die Zukunft denkt, denkt an erneuerbare Energien. Dabei hat neben Wind und Sonne auch Biomasse ihre Berechtigung. Es kommt auf den Mix der Möglichkeiten an, und das gilt sowohl für die Erzeugung als auch für die Verteilung des Stroms. Erneuerbar und dezentral – so kann die Energiewende für und mit den Menschen unsere Zukunft sein.“ Und sie ergänzt: „Seit die Atomkraft zur Energiegewinnung genutzt wird, gab es – gegen alle Wahrscheinlichkeitsrechnung der Betreiber – alle 19 Jahre einen Gau. Damit muss Schluss sein.“
Der „Tag der Erneuerbaren Energien“ soll die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger auf die wirtschaftlichen und ökologischen Chancen der Energieversorgung durch erneuerbare Energien lenken. Dazu öffnen viele Unternehmen der Branche für einen Tag ihre Türen.
Über das Programm in Eberswalde und Umgebung am 30. April und die Energiemesse am 6/7. Mai in Prenzlau wird regional informiert.
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